Paolo Pinkel hat ein Problem oder besser gesagt hatte. Er war sich nämlich seiner prekären Lage gar nicht bewusst.
Michel Friedmann, Vorzeigefreier einer osteuropäischen Zuhälterbande, wurde von mutmaßlichen Neonazis vor seinen Gegnern (voraussichtlich auch Neonazis) geschützt. Das die selbsternannte Leibstandarte von Potenzprotz Friedmann es mit den Regeln unserer geschätzten Bananenrepublik nicht so genau nimmt, war ja bereits bekannt.
Schon im Sommer 2005 leitete die Frankfurter Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen drei Beamte der Spezialeinheit
Pinkel Intelligence Service (kurz die PISser) genannt ein. Damals ging es um gefälschte Abrechnungen und Überstundenzettel der PISser (der Michel ist nun mal unersättlich und kann stundenlang auf Koks).
Im Zuge dieser Ermittlungen stieß man nun, auf einem beschlagnahmten PC der Verdächtigen, auf verräterische Fotos.
Nicht solche wie man jetzt vermuten möchte er und Michel in eindeutigen Posen, nein vielmehr er allein in SS-Uniform und eindeutig dämlicher Pose.
Eine schlichte selbstgebastelte Urkunde wurde auch gefunden: Erster Preis beim Wettwichsen vor Paolo Pinkels Hoteltür. Ganz klar das hier der Arm des Gesetzes hart und unerbittlich durchgreift, alle betroffenen Beamten sind nicht mehr in der Einheit beschäftigt. Sie dienen jetzt als Ausbilder beim Bund!