VW macht Werbung mit der Umweltprämie für den Touareg (
Umweltprämie für den Touareg – muss man sich auf der Zunge zergehen lassen).
BMW entwickelt als Antwort auf die Krise
einen neuen 5er GT, der schwerer, durstiger und luxuriöser ist als die Concord.
Mit lächerlichen Innovationen wie dem „PiPi“-Motor“ (
BlueTec basiert auf der Verwendung von Harnstoff) versucht Mercedes erst seit einiger Zeit seine stinkenden und rußenden Dieselfahrzeuge fit zu machen. (
Hat schon mal vor Ihnen ein nagelneues Mercedes Benz Dieselmodell Vollgas gegeben?)
Neulich durfte ich morgens (
im Halbschlaf) vor allen Dingen Bekanntschaft mit dem Klang der neuesten Dieselmotoren in der B-Klasse machen. Ich dachte erst ein Traktor oder ein Taxi Baujahr 1980 nagelt vor meinem Fenster.
Nein, ein nagelneues B-Klasse Modell veranstaltete diesen infernalischen Lärm.
Das ist der Fortschritt unter dem glänzenden Stern, dem Propeller oder sonst einem Emblem?
Keine Spur von wirklich intelligenten Innovationen oder Produkten, mit denen die deutsche Automobilindustrie die Weichenstellung für die Zukunft vor genommen hätte.
Nur die Not – macht die automobilen Kleingeister erfinderisch!
Jahrelang folgt man dem unsinnigen Gedanken der automobilen Freiheit mit über 150 PS und Luxus gewordenen Tagträumen. Getragen von protzigen Gehabe einer Käuferschaft in Deutschland, die das teuerste Öl mit Additiven für ihren Wagen kaufen, aber für sich nur zu dem Billigöl vom Discounter greifen. (
Als Beweis schaue man nur sich die Parkplätze von den Discountern an!)
Blind folgt die deutsche Automobilindustrie dem amerikanischen Geschmack und suggerierte auch der deutschen Klientel die angeblichen Vorzüge.
BMW mit seinem X5, dem X3 und vermutlich bald folgend dem X1. Mercedes mit der M-, R- und sonstigen SUV-Varianten. Und natürlich auch Audi und VW mit Q5, Q3 und voraussichtlich dem Q1 oder Touareg, Tiguan.
Das zudem die Zuffenhausener Porsche AG einen Geländewagen präsentierte, sollte nicht unbedingt als Meilenstein des Automobilbaus betrachtet werden, sondern eher als Sündenfall von Babel.
Waren früher Leichtigkeit und der sparsame Boxermotor die Insignien eines Porsches im Vergleich zu Boliden wie Ferrari und der Corvette. Neigt der Chayenne zu einem Saufverhalten wie ukrainische Matrosen auf Landurlaub.
Schwerer, durstiger und stärker motorisiert. Was sich wie die ehemaligen Aufrüstungspläne für die Panzertruppen des Warschauerpaktes anhört, scheint das Konzept der deutschen Automobilindustrie zu sein.
Und was tut unsere Politik dagegen, außer gesponsert von der Autolobby durch Land kutschiert zu werden?